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„Yankees go home“…

oder „Wie man im Land der Zeichen versucht Travellerchecks einzulösen“

Da bin ich wieder, kaputt, aber zufrieden. Um mal wieder den Wissensdurst einiger zu stillen und um mich über Gott und die Welt zu unterhalten, bin ich mal wieder an den Tasten für euch.

Heute war ein sehr spannender und unterhaltsamer Tag. Wie man in der Ãœberschrift erkennen kann wurden wir heute morgen von einem älteren Herrn beschimpft mit „Yankees go home!“ und vielem anderen gemurmelten japanischen Worten, wo wir vermuten, dass diese nicht netten Ursprungs sind. Wir erklärten dem Herrn dann auf Japanisch-Englisch-Deutsch, dass wir aus Deutschland sind, wo er uns mit einem spontanen „He….. Hi….“ begrüsste und Lobpreisungen zu Deutschland überhäufte. Wir wünschtem ihm einen schönen Tag und gingen erstmal frohen Mutes frühstücken.

Da es Till an Bargeld mangelte marschierten wir frohen Mutes, gestärkt mit Sandwiches und immer noch mit einem Grinsen auf den Lippen, in die örtliche Bank ein. Leider konnte die erste Bank uns einen Traveller-Euro Scheck nicht wechseln, da die aktuellen Kurszahlen erst um 11:30 erschienen. Nach etwas herumlaufen und erkunden der japanischen Freundlichkeit, es lief uns Verkäufer aus einem Supermarkt hinter her, da wir anscheinend (wissen es selber nicht ob es stimmt) unser Wechselgeld vergessen hatten. Wir waren verblüfft, da wir das aus Deutschland nicht gewohnt waren. Nachdem die 11:30 dann endlich erreicht waren, erstürmten wir eine andere Bank, wo prompt bei dem Unterschreiben eines Traveller Schecks ein Fehler unterlief… Ein Kringel war falsch herum gemacht worden. Nachvollziehbar war es und bei der dritten Unterschrift auf dem Scheck, wurde Till nach einer lustigen Diskussion ein Zettel gereicht mit den Worten : „Practise!“ (zu Deutsch: Ãœben!) Nach vielen verschiedenen Unterschriften und Kopien des Personalausweises bekam er dann sein Geld. Ãœbrigens danach stellten wir fest, dass man nur in der Post mit der EC-Karte abheben kann. Immerhin haben wir jetzt schonmal etwas Geld und können unsere Mägen füllen.

Nebenbei bemerkt, in Japan gibt es auf ca ein Kilometer Strasse zwischen 4-6 Getränkeautomaten und das ist jetzt noch wenig geschätzt, da diese meistens in Rudeln (2 – 3) auftreten. Diese reden sogar teilweise mit einem, was mir persönlich nicht weiter geholfen hat, aber trotzdem eine schöne Atmosphäre verbreiten konnte. Ãœbrigens kosten die Dosen (0,33l) oder Flaschen (0,5l) hier in Fukuoka schlappe 90 Cent bis knapp 1,50 Euro (abhänging von Inhalt) und sind sogar größtenteils kalt. Also ich armer Durstgeplagter Europäer kann immer was trinken. Das nervigste hier sind eigentlich die Ampeln, die reden zwar nicht mit einem, spielen aber Klingeltöne vor wenn sie grün sind. Wer sich noch an ältere Handys erinnert mit den Polygon-Klingeltönen, der weiss warum es etwas nervt.

Nun bin ich mal Fukuoka bei Nacht erleben.

Updated: 03.09.2013 — 11:19

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