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Bitte einmal neue Nerven

Mal wieder eine kleine Zusammenfassung der letzten Tage, ich hoffe ich komme ab morgen wieder zum täglichen bloggen. Ab morgen werde ich auch nicht mehr in einem Hotel wohnen, sondern die erste eigene Wohnung steht ab morgen an. Ein Bad, ein Eingangsbereich mit Küche und Waschmaschine und ein Wohnzimmer bzw. Schlafzimmer. Bilder von dieser schönen Wohnung folgen morgen bzw. über morgen. Ich darf auch verkünden, dass ich die erste Arbeitsstelle habe, wie lange ist noch ungewiss, da ich erstmal nur an einem kleinen Projekt mitarbeite. Nun aber erstmal die Vergangenheit, bevor ich die Zukunft verrate.

Ein Fußmarsch, der besonderen Art
Datum: 12.Januar

Vielen hatte ich schon damals im Sommer erzählt, dass Till und ich von Hakata bis zum Fukuoka Tower gelaufen waren, nun bin ich am Dienstag diese Strecke noch einmal gelaufen. Die Dauer beträgt 2 Stunden und 10 Minuten. Es war anders als im Sommer, okay etwas, die Sonne schien auch wie damals recht stark, aber es war diesmal lausig kalt… 5°C und ich war mal wieder erfolgreich Underdressed. Aber getreu dem Spruch, „Nur die Harten kommen in den Garten“, kämpfte ich mich bis zum Tower durch. Ein Zwischenstopp im Hardrock Cafe musste natürlich auch noch sein, dieser wurde aber aus der Gesamtzeit schon abgezogen. Ich bin ja bekanntlich mit Höhenangst gesegnet, aber trotzdem wollte ich doch noch mal nach ganz oben fahren. Gesagt getan und schwups war ich auf 166 Meter Höhe. Ich dachte gerade, ich hätte die Angst überwunden und setzte mich gelassen in ein Sofa was auf einer Etage stand, da fing der Turm leicht an zu schwanken… Die Anzeige sagte, 9cm pro Sekunde. Da war dann Schluss, entnervt stand ich am Aufzug und wollte wieder runter…

Trautes Heim, Glück allein
Datum: 13.Januar

Viel stand auf dem Programm an diesem doch recht kalten Tag. Mein Blick aus dem Fenster ließ meine Motivation umgehend gen Null sinken, da es draußen stark schneite und man die Hand nicht vor Augen sah. Leider hatte ich aber einige Termine zu erledigen. Also warm eingepackt und raus in den Sturm…. Wartet mal… Wo ist er hin? Strahlend blauer Himmel, da hatte es doch tatsächlich aufgehört zu schneien, während ich mit dem Aufzug nach unten gefahren bin. Man habe ich ein Glück mich warm angezogen zu haben. Egal, keine Zeit mehr, ab in die Bahn und zum Büro gefahren. Ein par Jobs ausgesucht und dort direkt beworben, Termine für ein Interview klar gemacht und dann auf zur Wohnungsbesichtigung. Wohnung gut, direkt gemietet ab Freitag. Zurück in die Stadt schnell noch was eingekauft und dann ab nach hause und ins Bett kuscheln… Anstrengender Tag oder war es der gestrige Tag der mich dann immer noch im Würgegriff hielt?

Die Schule gibt es nicht… Oder doch?
Datum: 14.Januar

Heute hatte ich ein Interview bei einer japanischen Schule, die jemanden für ihr Internetprojekt brauchte. Motiviert startete ich in den Tag, dass er ganz anders verlaufen sollte, ahnte ich leider noch nicht. Erstmal die Agency angerufen und nach der Telefonnummer gefragt. Eine schöne Nummer bekommen, nach einer halben Stunde vor dem Gespräch und ebenso langer verzweifelter Suche angerufen. Ich war wohl nah dran, 2 Minuten später stand ich dann auch im Büro und stellte mich vor. Mein Interviewpartner gab es hier aber nicht. Auf meine Frage hin, ob dies hier die Schule XYZ ist wurde mir geantwortet, Nein, dies ist die Schule PQR… Da haben die mir in der Agency die falsche Nummer gesagt… Ich glaube es hakt… Keiner kannte die Schule XYZ und die in der Schule PQR wollten mir nicht helfen bzw. gaben mir grob an wo ungefähr. Verzweifelt bei der Agency angerufen… 5 Minuten vor Beginn des Interviews, wollte man mir schon wieder die falsche Nummer geben. Olli ganz leicht entnervt etwas drängender: SCHAU IM PC NACH. 2 Minuten später ging es dann also man rief dort an um denen mitzuteilen, ICH hätte mich verlaufen. *Grmmml* Die Schule rief mich darauf hin an und wies mir einen falschen Weg. Nach 10 Minuten erlöste man mich und wies mich an bei Starbucks in Tenjin-Dori zu warten. Da stand ich nun… Es schneite, meine Karte war durchnässt, die Hände Blau, da mal wieder underdressed und wartete. Nach 30 Minuten der Anruf, wo sind sie denn… Ich teilte ihnen mit, da wo ich warten sollte. Oh, die Mitarbeiterin war am falschen Cafe. *Haha* Okay, ich solle eine Minute warten, dann wäre sie da. 10 Minuten später war sie dann auch da. Auf dem Weg zur Schule stellte ich dann folgendes fest: Ich war nah dran gewesen, die Schule lag eine Straße hinter der Schule PQR. Beim Interview stellte sich dann auch heraus, dass die junge Dame bei der Schule PQR mal hier gearbeitet hatte, mir aber nicht sagen wollte wo die Schule ist, aus Konkurrenzgründen… Meine Laune ist auf dem Tiefpunkt, immerhin bekam ich den Job, da ich mich anhöre wie ein Manager, obwohl er über das Telefon erst auf Grund des Alters an meiner Kompetenz gezweifelt hatte. Unterschätze niemals einen Schulz!!! 😀

Das war mein Tag und nun muss ich mich auf morgen vorbereiten, auf geht’s ins neue Heim…
Bis die Tage, ich komme wieder keine Frage…

Updated: 03.09.2013 — 11:18

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