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Wenn die Japaner eins nicht können, dann sind das Wettervorhersagen!

Wer kennt noch das Lied „Ab in den Süden“ von Buddy. Ich glaub vor 2 Jahren war es mal ein Sommerhit. Ist nicht schlimm wenn ihr es nicht kennt, aber aus dem Songtext zitiere ich mal ein paar Zeilen:

Eeh ab in den Süden, der Sonne hinterher, ejo was geht, der Sonne hinterher, ejo was geht; ja ich sag, Eeh ab in den Süden, der Sonne hinterher, ejo was geht, der Sonne hinterher, ejo was geht

Ich glaube ich kenne aber jemanden, der singt das etwas anders… Wer? Die Sonne. Sie singt folgendes:

Eeh ab in den Süden, dem Olli hinterher, ejo was geht, dem Olli hinterher, ejo was geht; ja ich sag, Eeh ab in den Süden, dem Olli hinterher, ejo was geht, dem Olli hinterher, ejo was geht

Wie ich darauf komme? Nun, es sind mal wieder 36 – 37° C im Schatten und ich fühle mich immer mehr wie eine goldbraune Kaffeebohne. Ãœbrigens es wurde Regen für die nächsten Tage angesagt für Nagoya. Bei meiner Anreise hat es auch geregnet, aber jetzt ist die Sonne wieder hier und kämpft gegen mein Körperklima. Meine natürliche Klimaanlage aktiviert sich dem entsprechend häufig und extrem. Zwar habe ich inzwischen eine gute Abwechslung zwischen Aufheiz – und Abkühlphase gefunden (Kaufhäusern mit Klimaanlage sei Dank), trotzdem laufe ich in regelmäßigen Abständen aus. Ãœbrigens bin ich inzwischen auf einen Zweistelligen Gewichtsbetrag zusammen geschrumpft (/ausgelaufen) und dies umfasst nun einen Verlust von sage und schreibe 20 Kilo seit Beginn diesen Jahres. Wäre ich absichtlich irgendwohin gefahren um Braun zu werden, so wäre dies bestimmt schief gegangen. Nun sitze ich hier in einem Land wo es „ungefähr“ dieselben Temperaturen wie in Deutschland herrschen (Aus einem Buch über Japan). Wer diesen Satz geschrieben hatte, der gehört gesteinigt! Gott sei Dank gibt es hier im Hotel günstige Waschmaschinen und somit kann ich meiner Kleidung und mir selbst einen großen Gefallen tun. Ich glaube immer noch, dass die den Wetterfrosch gegessen haben…

Nagoya ist eine recht angenehme Stadt. Kulturell jetzt zwar nicht so der Hammer, aber trotzdem eine tolle Stadt, da sie doch Ähnlichkeiten mit Köln aufweist. Sie ist zwar RIESIG, aber trotzdem kompakt. Zugleich aber nicht einengend und man hat genug Platz um sich herum um vor sich hin zu schlendern oder einem nassen Europäer auszuweichen. Ich konnte hier schon einige „Westler“ sehen und man grüßt sich auf der Straße. So nach dem Motto: „Oh noch ein Leidensgenosse“ Ich wurde auch schon von einem japanischen Sicherheitsmenschen gefragt, ob ich übersetzen könnte und dem älteren britischen Paar helfen kann. Ich konnte zwar helfen, musste aber bei der übersetzungs- Sache passen.

Hier in Nagoya gibt es, wie ich versehentlich feststellen musste, ein Bahnabteil nur für Frauen. War ja irgendwie klar, dass ich das finden musste. So stieg ich bei meinem ersten Tag, voll bepackt, in dieses tolle Abteil ein. Alle Frauen starrten mich natürlich an. Was mich nicht wunderte, da ich erstens ein Ausländer und zweitens ein voll bepackter Ausländer war. Nach zwei Stationen, wo wieder nur Frauen einstiegen, fiel mir spontan ein gelber Zettel (ca Din A5 Größe) auf, auf dem Stand, dass dies ab 17 Uhr ein Frauenwaggon war. Als mein Blick dann Richtung anderer Wagen fiel, sah ich einen älteren Japaner hektisch mit dem Arm wedeln und wollte mich rüberwinken. Da ich Ärger vermeiden wollte tat ich ihm auch diesen Gefallen, da es schon 10 nach 5 war… Schnell noch für seine große Hilfe bedankt und ab ging es zu meinem Hotel.

Heute geht es mal wieder zu meiner Gastfamilie, daher kann es mal wieder sein, dass ich frühestens erst wieder am Abend des 4. oder 5. August Internet habe. Da werden dann noch mal ein paar Bilder und die Ereignisse der letzten Tage folgen. Wünscht meinem Magen Glück!

Updated: 03.09.2013 — 11:18

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